Juschtschenko zu Besuch in Österreich
Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer hat während eines Besuchs seines ukrainischen Amtskollegen Viktor Juschtschenko hervorgehoben, dass sein Land die Annäherung der Ukraine an die die EU unterstützen werde. Wann ein Eintritt des Landes in die EU möglich sei, wollte das österreichische Staatsoberhaupt nicht beantworten.
Die Reformen würden Fortschritte zeigen. Eine Vertiefung der Zusammenarbeit in Energiefragen soll unterstützt werden. Juschtschenko lobte Österreichs klaren Aussagen bezüglich der Optionen eines ukrainischen EU-Beitritts und sicherte Unterstützung bei Österreichs Wunsch nach einem Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu.
Ukraine präsentiert sich als zuverlässiger Partner
Weiterhin stellt er klar, das die Ukraine als Transitland für russische Erdgaslieferungen an einer einheitlichen Politik der Erzeuger-, Transit- und Verbraucherländer interessiert sei. Die Ukraine will ihre Zuverlässigkeit als Transitland unter Beweis stellen und bis 2030 einige Reaktoren in Betrieb genommen haben. Eigentlich erstaunlich, dass das Tschernobylunglück 1986 schon so schnell vergessen ist. Angesichts des ausstehenden Besuchs des österreichischen Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer in der Ukraine befürwortete Juschtschenko, dass Unternehmer mitreisen würden, die sich am Bau für Infrastrukturprojekte interessieren. Hintergrund ist die bevorstehende Fußballeuropameisterschaft 2012.
Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen
Das Handelsvolumen der beiden Staaten hat vor kurzem das Volumen von 1.000.000. Euro überschritten. In wenigen Monaten soll das Handelsvolumen, wenn es nach den beiden Staatsoberhäuptern geht, verdoppelt werden. An Direktinvestitionen hätten österreichische Unternehmen nach Aussage von Juschtschenko bisher über 2.000.000 US-Dollar getätigt. Insgesammt hätten ausländische Investoren in der Ukraine inzwischen 10.000.000 Dollar investiert.